Spektakuläres Naturschauspiel in Kenia

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Die Schauspieler sind Tausende von Gnus. Ihre Bühne: Die Masai Mara. Von Juli bis August kommen die Tiere auf der Suche nach Nahrung in diese weitläufige Ebene.

Gemeinsam mit wandernden herden von Zebras, Antilopen und Gazellen bilden die Gnus eine Gruppe von mehr als 1 Millionen Tieren. Die Wanderung der Tiere durch das Reservat bildet natürlich auch einen fein gedeckten Tisch für Wildkatzen aller Art.

Fotografen, Biologen und Menschen auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen können das Schauspiel beobachten. Und selbst ohne die eindrucksvolle Wanderung der Gnus aus der angrenzenden, tansanischen Serengeti findet der Besucher eine Bilderbuchlandschaft vor. Ob im Allradfahrzeug oder im Heißluftballon – unvergessliche Bilder sind garantiert. Natürlich werden auch Abenteuertouren angeboten. Die Reitsafari führt zu den bewaldeten Loita Hills, weit draußen im Reservat. Am Weg kommen Besucher vorbei an aus Dung gebauten Hütten. Sie gehören den Massai, dem wohl bekanntesten afrikanischen Stamm.kenia 2_940

Wermutstropfen

Das wandernden Tiere sind für die Massai das Vieh Gottes und beschützen sie diese dementsprechend. Das Tierparadies ist leider dennoch akut bedroht. Die Zahl der Wildtiere sinkt dramatisch. Die Menschen brauchen Platz, Arbeit und Nahrung. Die Zahl der Kenianer ist seit 1980 um 150 Prozent gestiegen. die von Generationen von Massai geschützten Wälder würden in alarmierendem Tempo abgeholzt. Dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt, zeigt die Wilderei – auch durch die Krieger der Massai. Der neue Flugplatz tut sein übriges, die Tiere zu verschrecken.  Das alles ändert nichts daran, dass ein Besuch im Nationalpark ein unvergessliches Abenteuer ist.

Schlafen unter dem Sternenzelt

Unterschlupf bieten Zeltlager in verschiedenen Stilen: Familiär. Bodenständig. Luxuriös. Ruhig. Die meisten sind eingebettet in die Uferwälder oder befinden sich in der Nähe eines Wasserlochs, wo die Tiere im Blickfeld liegen. Impalas so weit das Auge reicht. Affen ziehen zeternd von Baum zu Baum. Irgendwo gluckst eine Hyäne. Das Flusspferd schnaubt und irgendwo brüllen Löwen. Doch kein Elefant, kein Büffel und kein Leopard verirrt sich direkt zu den Zelten.

 

 

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Author: Marlen Schinko

Asien, Neuseeland, Australien, Afrika, Amerika... kaum ein Kontinent, auf den Marlen noch nicht Fuß gesetzt hat, um ihren Hunger nach kulturellen Erlebnisse, einzigartigen Naturschauspiele und unvergesslichen Abenteuern zu stillen. Satt ist sie aber noch lange nicht!

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